Kaufberater
Wir haben fĂŒr Sie die wichtigsten Punkte fĂŒr einen gezielten Kauf zusammengefasst. Je nach Vorlieben, Einsatzzweck und Fahrweise sollten Sie unterschiedliche Aspekte berĂŒcksichtigen. So können Sie problemlos das richtige Modell fĂŒr sich finden. SchlieĂlich handelt es sich um eine langfristige Investition.Â
Es gibt unterschiedliche Typen, die sich nach ihrem Antrieb, ihrer Leistung in Watt (W) und dahingehend in den rechtlichen Vorschriften unterscheiden.Â
Wir haben fĂŒr Sie eine Ăbersicht erstellt:Â
Typ |
Typ Höchstgeschwindigkeit (km/h) |
Max. Leistung (W) |
Helmpflicht |
FĂŒhrerschein |
Versicherungskennzeichen |
|---|---|---|---|---|---|
Pedelec ohne Anfahrhilfe |
0 km/h ohne Treten 25 km/h mit Treten |
250 W |
Nein |
Nein |
Nein |
Pedelec mit Anfahrhilfe |
6 km/h ohne Treten 25 km/h mit Treten |
250 W |
Nein |
Nein |
Nein |
Schnelles Pedelec |
20 km/h ohne Treten 45 km/h mit Treten |
500 W |
Ja |
Klasse AM |
Ja |
E-Bike bis 20 km/h |
20 km/h ohne Treten |
500 W |
Nein |
Mofa |
Ja |
E-Bike bis 25 km/h |
25 km/h ohne Treten |
1.000 W |
Ja |
Mofa |
Ja |
E-Bike bis 45 km/h |
45 km/h ohne Treten |
4.000 W |
Ja |
Klasse AM |
Ja |
Finden Sie mithilfe unseres Ratgebers das richtige Modell. Das Wichtigste haben wir fĂŒr Sie kurz zusammengefasst:
- WĂ€hlen Sie die passende Antriebsart aus.Â
GrundsĂ€tzlich wird zwischen E-Bikes und Pedelecs unterschieden. Pedelecs machen den GroĂteil des Marktes aus. Diese unterstĂŒtzen den Fahrer lediglich beim Treten. Der Motor schaltet sich ab, sobald der Fahrer nicht mehr aktiv die Pedale tritt. Es gibt jedoch auch vereinzelt Modelle, die eine Anfahrhilfe bis zu 6 km/h bieten und daher den Fahrer auch ohne zu treten unterstĂŒtzen. S-Pedelecs sowie unterschiedliche Typen von E-Bikes fahren auch ohne Treten mit hohen Geschwindigkeiten. Hier gelten andere gesetzliche Bestimmungen. Ein Roller- oder AM-FĂŒhrerschein ist notwendig. Â
Weiter zu E-Bikes nach Antrieb - Bedenken Sie auch den Einsatzzweck des Modells.Â
Je nach Fahrstil, Strecke und individuellem Anspruch sind unterschiedliche E-Bikes zu empfehlen. FĂŒr das gemĂŒtliche Fahren empfehlen sich eher Elektro-CityrĂ€der oder Elektro-Cruiser. Sportlich ambitionierte Fahrer sollten dagegen zu einem Elektro-Mountainbike oder einem Elektro-Trekkingrad greifen. Menschen mit körperlichen EinschrĂ€nkungen können dagegen von einem Elektro-Dreirad profitieren. Mit diesem fĂ€hrt es sich wesentlich stabiler.Â
Weiter zu E-Bikes nach Einsatzzweck - Achten Sie auf die richtige GröĂe.Â
Das Modell sollte zu Ihrer KörpergröĂe und Ihrem Fahrstil passen. Hinsichtlich der GröĂe sind 2 Faktoren entscheidend: die LaufradgröĂe und die Rahmenhöhe. LaufradgröĂen hĂ€ngen maĂgeblich vom Fahrstil und Einsatzzweck ab. Die passende Rahmenhöhe wird dagegen proportional zur KörpergröĂe berechnet.Â
Weiter zur GröĂe
E-Bike-Typen
Beim Kauf sollten Sie sich fragen, fĂŒr welchen Zweck und Fahrstil sie das Rad verwenden möchten. Auch ist die Art des Antriebs ein entscheidendes Leistungskriterium.Â
Die Modelle lassen sich nach unterschiedlichen Merkmalen einteilen:Â
E-Bikes nach Antrieb
E-Bikes unterscheiden sich in ihren Antriebsarten. Daraus ergeben sich Unterschiede in der Höchstgeschwindigkeit, Zulassung und Handhabung. Ein Elektro-Fahrrad kostet zwischen 500 ⏠und 5.000 âŹ. Es gilt jedoch, dass Sie fĂŒr ein hochwertiges Modell zwischen 1.500 ⏠und 3.000 ⏠investieren sollten. Als Einsteiger können Sie auch bei gĂŒnstigeren Modellen zugreifen.Â
GrundsĂ€tzlich wird zwischen folgenden 2 Typen unterschieden:Â
PedelecsÂ
Ein Pedelec steht fĂŒr Pedal Electric Cycle (Fahrrad mit elektrischer TretunterstĂŒtzung). Der GroĂteil des Marktes wird von diesem Typ bestimmt. Das Modell unterstĂŒtzt den Fahrer durch einen zusĂ€tzlichen Motor â jedoch nur, wenn er die Pedale betĂ€tigt. Bei Pedal-Stillstand stoppt auch der Motor. Es gibt jedoch auch andere Varianten.Â
Folgende Leistungsstufen sind ĂŒblich:Â
- Pedelec ohne Anfahrhilfe
Bei Pedelecs ohne Anfahrhilfe liegt die Leistung des Motors bei maximal 250 W. Zudem unterstĂŒtzt der Motor nur bis zu einer Fahrgeschwindigkeit von 25 km/h. Danach schaltet er sich automatisch ab. All diese Bedingungen haben einen rechtlichen Hintergrund. Nur so lĂ€sst sich ein Pedelec der StraĂenverkehrsordnung nach als Fahrrad einordnen. Es gelten die gleichen Vorschriften wie bei RĂ€dern. So gibt es keine zusĂ€tzliche Versicherungspflicht. AuĂerdem benötigen Sie keinen FĂŒhrerschein. Auch herrscht zwar keine Helmpflicht, Sie sollten jedoch zu Ihrem eigenen Schutz einen Helm tragen. Pedelecs können Sie mit einem KinderanhĂ€nger fahren. - Pedelec mit Anfahrhilfe
Es gibt zusĂ€tzlich auch Pedelecs mit einer Anfahrhilfe. Bei diesen unterstĂŒtzt der Motor den Fahrer bis zu einer Geschwindigkeit von 6 km/h auch ohne Treten. Ansonsten gelten die gleichen Regelungen und Bestimmungen wie bei einem Pedelec ohne Anfahrhilfe. - S-PedelecÂ
Weiterhin gibt es noch das sogenannte S-Pedelec (Schnelles Pedelec). Dieses hat eine maximale Motorleistung von 500 W. Es fĂ€hrt ohne zu treten bis zu 20 km/h. Treten Sie mit, unterstĂŒtzt der Motor eine Geschwindigkeit von maximal 45 km/h. Rechtlich handelt es sich bei S-Pedelecs um KleinkraftrĂ€der. Es gelten andere Regelungen als bei FahrrĂ€dern. Ein FĂŒhrerschein der Klasse AM (RollerfĂŒhrerschein) ist Grundvoraussetzung. Ein Versicherungskennzeichen sowie das Tragen eines Helmes sind Pflicht.Â
Pedelecs eignen sich fĂŒr Sie, wenn Sie viel Rad fahren und ĂŒber lĂ€ngere Strecken auch einmal zusĂ€tzliche UnterstĂŒtzung benötigen. Gerade fĂŒr Pendler erweist sich dies als Vorteil. Wenn Sie in einer hĂŒgeligen Umgebung wohnen oder oft mit viel GepĂ€ck fahren, ist die MotorunterstĂŒtzung zusĂ€tzlich ein Pluspunkt. Auch bei sportlichen Radtouren kann der Fahrer so seine Kraftreserven besser einteilen.Â
S-Pedelecs sind eher fĂŒr Fortgeschrittene zu empfehlen, die das Rad anstelle eines Rollers nutzen möchten. Die Modelle sind weitaus seltener und das Angebot entsprechend kleiner.Â
E-Bikes
E-Bikes bieten im Gegensatz zu Pedelecs eine MotorunterstĂŒtzung, auch wenn der Fahrer nicht zusĂ€tzlich in die Pedale tritt. DafĂŒr ist meist ein Gas- bzw. Beschleunigungshebel integriert. Die Modelle sind jedoch ab einer Geschwindigkeit ĂŒber 6 km/h zulassungspflichtig. Sie unterliegen anderen gesetzlichen Regelungen als FahrrĂ€der. Dieser Typ ist weitaus seltener als das Pedelec. Sie spielen auf dem Markt nur eine untergeordnete Rolle.Â
Es gibt sie in verschiedenen Leistungsstufen:Â
- E-Bike bis 20 km/hÂ
Mit Modellen dieser Klasse können Sie ohne zu treten eine Geschwindigkeit bis zu 20 km/h fahren. Ihre maximale Motorleistung liegt bei 500 W. Diese RĂ€der gelten als Leichtmofas und Sie benötigen dafĂŒr einen Mofa-FĂŒhrerschein. Eine Helmpflicht besteht nicht. Jedoch mĂŒssen die Modelle ein Versicherungskennzeichen aufweisen. AuĂerorts dĂŒrfen Sie die Bikes auf Radwegen nutzen, innerorts nur, falls diese mit âE-Bike freiâ gekennzeichnet sind. KinderanhĂ€nger sind bei diesen Modellen nicht erlaubt. - E-Bike bis 25 km/hÂ
Motoren dieser Varianten unterstĂŒtzen maximal eine Geschwindigkeit von 25 km/h, ohne dass Sie selbst zusĂ€tzlich treten mĂŒssen. Die Motorleistung ist auf 1.000 W beschrĂ€nkt. Ansonsten gelten die gleichen Regelungen wie beim E-Bike bis 20 km/h mit dem Zusatz, dass eine Helmpflicht besteht. - E-Bike bis 45 km/h
Modelle, die bis zu 45 km/h ohne TretunterstĂŒtzung fahren, gelten als sogenannte KleinkraftrĂ€der. Sie benötigen daher einen FĂŒhrerschein der Klasse AM. Auch ein Helm ist Pflicht. AuĂerdem mĂŒssen Sie ein Versicherungskennzeichen anbringen. Fahrradwege dĂŒrfen Sie mit diesem Modell nicht nutzen. Zudem sind KinderanhĂ€nger nicht gestattet.Â
Elektro-RĂ€der eignen sich vor allem fĂŒr Sie, wenn Sie trotz eingeschrĂ€nkter Beweglichkeit weiterhin mobil bleiben möchten. Benötigen Sie eine Pause, können Sie durch den Motorantrieb auch ohne Treten entspannt weiterfahren. Auch wenn Sie mit Ihrem Rad regelmĂ€Ăig groĂe Strecken zurĂŒcklegen und gelegentlich Entlastung brauchen, profitieren Sie von einem E-Bike. Es handelt sich um einen idealen Kompromiss zwischen Mofa und Fahrrad.Â
E-Bikes nach Zielgruppe
Abgesehen von ihrem Einsatzzweck unterscheiden sich die Typen in ihrer Zielgruppe.
Folgende Einteilung ist möglich:Â
Jedoch können beide Typen von allen genutzt werden. Die Bauform der Modelle ist nur prototypisch. Entscheiden Sie sich je nach Vorliebe.
Damen-E-Bikes
Ein Damen-E-Bike erkennen Sie daran, dass das Oberrohr des Rahmens tiefer liegt als bei Modellen fĂŒr Herren. Dies erleichtert den Aufstieg auf das Fahrrad.Â
Die Konstruktion hat historische GrĂŒnde: FrĂŒher trugen Frauen sehr lange Röcke. Entsprechend war es mit dieser Kleidung nicht möglich, ein klassisches Herrenrad zu fahren. Heutzutage können Damen-E-Bikes von jedem genutzt werden, der sich einen leichteren Einstieg auf das Rad wĂŒnscht. SchĂ€tzen Sie einen hohen Komfort, profitieren Sie hier besonders.Â
Nachteilig ist jedoch, dass diese Modelle oftmals ein höheres Gewicht haben. Dies erschwert das prĂ€zise Lenken. Das Gewicht hĂ€ngt jedoch auch vom jeweiligen Einsatzzweck ab, fĂŒr den das Rad konzipiert ist. Diese E-Bike-Typen sind eher fĂŒr eine gemĂŒtliche Fahrweise geeignet. FĂŒr sportlich Ambitionierte ist dieser Typ eher nicht zu empfehlen.Â
Preislich liegen diese Modelle zwischen 600 ⏠und 4.000 âŹ.
Herren-E-Bikes
Ein Herren-E-Bike zeichnet sich durch einen hohen Fahrradrahmen aus. Das Gewicht ist oft geringer als das eines Modells fĂŒr Damen. Dies erleichtert die Lenkung. Daher ist ein Herren-Modell die richtige Wahl, wenn der Fokus auf eine sportliche Fahrweise gelegt wird. Leistung und Belastbarkeit stehen im Vordergrund. Auch wenn Sie beispielsweise hĂ€ufig schwere Lasten transportieren, ist die leichte Bauweise ein Pluspunkt. NatĂŒrlich ist das Gewicht zusĂ€tzlich vom Produkttyp nach Einsatzzweck abhĂ€ngig.Â
Ein Nachteil ist, dass der Aufstieg erschwert ist. FĂŒr Fahrer, die in ihrer MobilitĂ€t eingeschrĂ€nkt sind, ist dieser Typ nicht zu empfehlen.
Herren-E-Bikes kosten zwischen 800 ⏠bis 6.000 âŹ.
E-Bikes nach Einsatzzweck
Je nach Einsatzweck unterscheiden sich E-Bikes grundsĂ€tzlich. Fahrstil, Sportlichkeit und Fahrstrecken sind ausschlaggebend fĂŒr die Auswahl.Â
Folgende Typen sind erhĂ€ltlich:Â
- Elektro-CityrĂ€derÂ
- Elektro-CrossbikesÂ
- Elektro-CruiserÂ
- Elektro-DreirĂ€derÂ
- Elektro-KlapprĂ€derÂ
- Elektro-MountainbikesÂ
- Elektro-TrekkingrĂ€derÂ
Elektro-CityrÀder
Elektro-CityrĂ€der haben meist eine Rahmenform, bei der das Oberrohr tiefer liegt oder nicht vorhanden ist. Dadurch können Sie besonders einfach auf- und absteigen. In Kombination mit einem hohen Lenker nehmen Sie auĂerdem eine komfortable und aufrechte Sitzposition ein.Â
Die Enden des Lenkers sind meist gekrĂŒmmt und ermöglichen eine ergonomische Stellung der HĂ€nde. Dadurch werden Schmerzen in den HĂ€nden beim Fahren vermieden. E-Citybikes haben ein vergleichsweise hohes Gewicht. Dies erschwert das Tragen.Â
Zur Ausstattung gehört ein stabiler GepĂ€cktrĂ€ger vorne oder hinten. An diesem lassen sich Körbe befestigen.Â
Ein Elektro-Cityrad ist der ideale Begleiter fĂŒr den Alltag. Es eignet sich am besten fĂŒr kurze und mittlere Wege. Gerade fĂŒr den Innenstadt-Verkehr sind diese Modelle gut geeignet. Wer jedoch sportlich ambitionierter ist, kommt mit diesem Modell schnell an seine Grenzen.Â
Preislich liegen Elektro-CityrĂ€der zwischen 600 ⏠und 4.000 âŹ.Â
Elektro-CrossbikesÂ
Elektro-Crossbikes sind fĂŒr befestigte und unebene Streckenabschnitte gleichermaĂen ausgelegt. Die Modelle sind sehr leicht im Gewicht, sodass die Bikes eine hohe Geschwindigkeit erreichen können. Das Rahmenmaterial ist robust. Es gewĂ€hrleistet damit die StabilitĂ€t auf anspruchsvollem GelĂ€nde. Die Sitzposition ist leicht nach vorne gestreckt. Dies entlastet nicht nur den RĂŒcken, sondern sorgt auch fĂŒr aerodynamische Vorteile.Â
E-Crossbikes haben meist keinen GepĂ€cktrĂ€ger. Sie eignen sich daher weniger fĂŒr den Transport von Lasten.
Diese Modelle sind ideal fĂŒr eine sportlich, agile Fahrweise. Wechseln Sie hĂ€ufig zwischen langen Pendelstrecken und unbefestigtem GelĂ€nde, sind Sie mit einem E-Crossbike gut beraten. Besitzen Sie jedoch sehr hohe sportliche Ambitionen stoĂen Sie hier an Ihre Grenzen.Â
FĂŒr ein Elektro-Crossbike mĂŒssen Sie zwischen 1.500 ⏠und 3.000 ⏠investieren.Â
Elektro-Cruiser
Elektro-Cruiser stechen durch ihre charakteristische Rahmenform heraus. Diese ist sehr niedrig und geschwungen. Bei manchen Modellen ist zudem eine DoppelbrĂŒckengabel ĂŒblich. Diese erhöht die StabilitĂ€t, aber auch das Gewicht des Rahmens. Ferner zeichnen sich Cruiser durch dicke Ballonreifen aus. Im Zusammenspiel mit der DoppelbrĂŒckengabel gleichen diese Unebenheiten auf der StraĂe gut aus. Sie können mit diesen Modellen auch problemlos ĂŒber Pflasterwege oder Bordsteine fahren.Â
Meist haben Elektro-Cruiser keinen GepĂ€cktrĂ€ger. Einige wenige sind jedoch mit einem ausgestattet.Â
Die Cruiser sind ideal fĂŒr gemĂŒtliches Fahren im urbanen Raum. Unebenheiten gleichen sie durch ihre Gesamtkonstruktion problemlos aus. FĂŒr eine ambitionierte, sportliche Fahrweise sind sie hingegen weniger geeignet.Â
Die Modelle kosten zwischen 1.500 ⏠und 3.500 âŹ.
Elektro-DreirĂ€derÂ
Ein Elektro-Dreirad hat 3 RĂ€der: 2 HinterrĂ€der und 1 Vorderrad. Es bietet eine tiefere Sitzposition. Dies ermöglicht einen leichten Aufstieg und eine sichere Fahrweise. Selbst auf unebenen UntergrĂŒnden besitzt das Rad eine sehr gute StabilitĂ€t. Bei einem kurzen Stopp, wie an einer Ampel, mĂŒssen Sie auĂerdem nicht gleich absteigen.Â
E-DreirĂ€der sind hĂ€ufig mit mehr als einem GepĂ€cktrĂ€ger ausgestattet. Auch bieten die GepĂ€cktrĂ€ger eine gröĂere FlĂ€che und ermöglichen damit das Anbringen von Körben mit gröĂerem Stauraum. Somit können Sie auch EinkĂ€ufe oder dergleichen problemlos transportieren.Â
Diese Modelle fahren wesentlich stabiler als herkömmliche Varianten. Sie eignen sich fĂŒr Menschen mit MobilitĂ€tseinschrĂ€nkungen und Gleichgewichtsproblemen. Sie sind auf einen gemĂŒtlichen, sicheren Fahrstil ausgelegt.Â
Preislich liegen die Modelle in einem Bereich zwischen 1.500 ⏠und 2.500 âŹ.
Elektro-KlapprÀder
Ein Elektro-Klapprad (oder auch Elektro-Faltrad) weist eine kompakte Bauweise auf. Die Modelle haben einen wesentlich kleineren Rahmen. Sattel und Lenker lassen sich jedoch an die jeweilige KörpergröĂe anpassen.Â
Das Besondere ist vor allem der Klappmechanismus. Dieser ist meist mitten im Rahmen untergebracht. Sie können diese elektrischen RĂ€der zur platzsparenden Aufbewahrung einfach zusammenklappen. Der vordere Teil wird dabei nach hinten geklappt.Â
Manche Modelle verfĂŒgen ĂŒber mehrere Faltscharniere. Meist lassen sich Vorder- und Hinterrad zum Rahmen hin klappen. Damit können Sie das Modell sehr kompakt zusammenlegen und es somit auch einfacher, etwa in Bus und Bahn, transportieren.
Elektro-MountainbikesÂ
Elektro-Mountainbikes sind fĂŒr den Einsatz in offenem GelĂ€nde konzipiert. Das Bike muss nicht nur gut bergauf fahren können, sondern auch bergab die notwendige StabilitĂ€t und Sicherheit gewĂ€hrleisten. Daher sind diese Modelle robust und kompakt in der Bauform. Der Rahmen ist Ă€uĂerst stabil und die Reifen meist etwas breiter sowie grobstollig, also haben ein grobes Profil.Â
Bei E-MTB wird zwischen Fully- und Hardtail-Modellen unterschieden:Â
- Fully
Diese Modelle sind fĂŒr anspruchsvolle Fahrer ideal. Sie weisen eine Federung am hinteren und vorderen Rad auf. Die Modelle geben also Unebenheiten auf dem Rad nach. StöĂe werden besser abgefedert und die WirbelsĂ€ule dadurch entlastet. Auch haben die Modelle eine bessere Bodenhaftung. Das FahrgefĂŒhl ist bei E-Fullys besser und das schnelle Fahren stabiler. Mit diesem Bike haben Sie auĂerdem mehr fahrtechnische Möglichkeiten. Jedoch sind sie meist kostspieliger. Das erhöhte Gewicht spielt bei E-Mountainbikes kaum eine Rolle. - HardtailÂ
E-Hardtails haben einen ungefederten bzw. ungedĂ€mpften Hinterbau. Der Rahmen ist dadurch wesentlich steifer. Dies optimiert die KraftausĂŒbung. Ein Hardtail ist eher als AusdauergerĂ€t gedacht und eignet sich nicht fĂŒr steiniges oder unebenes GelĂ€nde. Mit diesem Bike können Sie schnelle Radtouren unternehmen. Die Modelle sind zudem leichter im Gewicht. Ein weiterer Vorteil ist der geringere Preis.Â
Meist sind Elektro-Mountainbikes nicht verkehrssicher und haben zudem keinen GepĂ€cktrĂ€ger, da sie nicht auf ĂŒblichen Radwegen bzw. im StraĂenverkehr gefahren werden. Die entsprechende Ausstattung wie Klingel oder Licht können Sie meist nachrĂŒsten.
E-Mountainbikes sind vor allem fĂŒr Sie geeignet, wenn Sie in anspruchsvollen Strecken die Herausforderung suchen. Sie bieten fĂŒr Fahrer, die SpaĂ am GelĂ€ndefahren haben, die notwendige UnterstĂŒtzung.
Die Modelle sind fĂŒr 1.000 ⏠bis 5.000 ⏠erhĂ€ltlich.
Elektro-TrekkingrÀder
Ein Elektro-Trekkingrad ist fĂŒr lĂ€ngere Radtouren in unterschiedlichem GelĂ€nde konzipiert. Es ist in ihrer Bauform sehr robust. Auf diesem Rad können Sie eine tourentaugliche Sitzposition einnehmen. Durch die gestreckte Haltung wird Ihre WirbelsĂ€ule entlastet.Â
GrundsĂ€tzlich sind E-Trekkingbikes den E-Mountainbikes sehr Ă€hnlich, was die sportliche Sitzposition und allgemeine Ausrichtung betrifft. Beide eignen sich fĂŒr eine sportliche Fahrweise. Der Unterschied ist jedoch, dass der Rahmen und auch die Reifen weitaus dĂŒnner ausfallen.Â
AuĂerdem sind die RĂ€der auch fĂŒr den normalen StraĂenverkehr gerĂŒstet und daher mit einer Lichtanlage ausgestattet. Auch GepĂ€cktrĂ€ger sind ĂŒblich.Â
Unternehmen Sie regelmĂ€Ăig lange Radtouren und benötigen dafĂŒr ein zuverlĂ€ssiges Bike, kann sich die Anschaffung eines Elektro-Trekkingrades lohnen. Die Modelle sind gut fĂŒr Pendelstrecken, sportliche Touren und AusflĂŒge geeignet. Nur in offenem GelĂ€nde kommen sie schnell an ihre Grenzen.
FĂŒr ein E-Trekkingbike mĂŒssen Sie zwischen 700 ⏠und 5.000 ⏠ausgeben.Â
GröĂe
Die GröĂe sollte ideal auf den Fahrer und dessen AnsprĂŒche abgestimmt sein. Machen Sie sich daher vor dem Kauf Gedanken, welche am besten zu Ihnen passt.Â
Die GröĂe spielt bei folgenden 2 Bauteilen eine Rolle:
Laufrad
Die LaufradgröĂe sollte auf Ihr Fahrverhalten abgestimmt sein. Denn sie hat einen maĂgeblichen Einfluss auf die Bodenhaftung, AgilitĂ€t und Fahrweise. GrundsĂ€tzlich wird diese in Zoll (âł) angegeben. 1âł entspricht 2,54 cm. Einige Hersteller geben jedoch die LaufradgröĂe in Millimeter an.Â
Folgende LaufradgröĂen sind am gĂ€ngigsten:
- 26-Zoll
26-Zoll-LaufrÀder besitzen eine höhere AgilitÀt, PrÀzision und StabilitÀt. Auch sind sie steif. Die Kraftumsetzung ist daher optimal. Mit den 26-Zoll-LaufrÀdern können Sie daher gut beschleunigen. Insgesamt haben Sie als Fahrer hinsichtlich Geschwindigkeit und Bremsverhalten etwas mehr Kontrolle. Ein Nachteil ist jedoch, dass die Modelle weniger Laufruhe bieten. - 27,5-Zoll
27,5âł groĂe LaufrĂ€der werden auch als 650B-RĂ€der bezeichnet. Sie unterscheiden sich nur wenig von 26-Zoll-LaufrĂ€dern und bieten ebenfalls eine hohe Wendigkeit und Genauigkeit bei der Ăbersetzung. Jedoch verfĂŒgen die Modelle ĂŒber mehr Laufruhe als die 26-Zoll-LaufrĂ€der. DafĂŒr sind sie auch etwas schwerer. Im Trend sind auch die sogenannten 27,5-Zoll-Plus-LaufrĂ€der, auch 27,5+, B+ oder 650-Plus genannt. Diese sind zusĂ€tzlich breiter und sorgen damit fĂŒr mehr Grip. Dies erhöht jedoch auch das Gewicht. - 28-Zoll
28-Zoll-LaufrĂ€der werden auch als 700C-RĂ€der bezeichnet. Diese bieten einen guten Kompromiss zwischen Abrollverhalten und Laufruhe. Die GröĂe ist weitverbreitet und daher Standard bei unterschiedlichen E-Bike-Typen. Auch die Ersatzteile sind hier gĂŒnstig und einfach erhĂ€ltlich. - 29-Zoll
29-Zoll-LaufrĂ€der besitzen gute Rolleigenschaften und Grip. Daher eignen sich die RĂ€der fĂŒr Touren und Bergauffahrten. Auch bei Hindernissen und Unebenheiten im GelĂ€nde zeigen sie deutlich mehr Laufruhe. Ein Nachteil ist jedoch, dass sie weniger wendig sind. Das höhere Gewicht erschwert zudem das Bremsen.Â
Rahmen
Eine zentrale Angabe fĂŒr die GröĂe eines Elektro-Fahrrads ist die Rahmenhöhe. GrundsĂ€tzlich gilt: Die Rahmenhöhe sollte in Relation zur SchrittlĂ€nge stehen. Sie wird meist in Zoll angegeben.
Wir haben fĂŒr Sie die passenden RahmengröĂen je nach E-Bike-Typ und KörpergröĂe zusammengestellt:Â
KörpergröĂe |
RahmengröĂe Elektro-Trekkingrad/-Cityrad |
RahmengröĂe Elektro-Crossbike |
RahmengröĂe Elektro-Cruiser |
RahmengröĂe Elektro-Mountainbike |
|---|---|---|---|---|
155â165 cm |
18â19" 45,7â48,3 cm |
16â17" 40,6â43,2 cm |
16â19" 40,6â48,3 cm |
14â15" 35,6â38,1 cm |
165â170 cm |
19â20" 48,3â50,8 cm |
17" 43,2 cm |
19â20" 48,3â50,8 cm |
15â16" 38,1â40,6 cm |
170â175 cm |
20â21" 50,8â53,3 cm |
17â19" 43,2â48,3 cm |
20â21" 50,8â53,3 cm |
16â17" 40,6â43,2 cm |
175â180 cm |
22â23" 55,9â58,4 cm |
19â21" 48,3â53,3 cm |
21â23" 53,3â58,4 cm |
17â18" 43,2â45,7 cm |
180â185 cm |
23â24" 58,4â61 cm |
21" 53,3 cm |
23â24" 58,4â61 cm |
18â19" 45,7â48,3 cm |
185â190 cm |
24â25" 61â63,5 cm |
21â23" 53,3â58,4 cm |
24â25" 61ââ63,5 cm |
19â21" 48,3â53,3 cm |
190â195 cm |
25â26" 63,5â66 cm |
23â24" 58,4â61 cm |
25â26" 63,5â66 cm |
21â22" 53,3â55,9 cm |
195â200 cm |
26" 66 cm |
24" 61 cm |
26" 66 cm |
22â23" 55,9â58,4 cm |
Hierbei handelt es sich jedoch nur um eine Empfehlung. Je nach Fahrweise und E-Bike-Typ können sich individuelle PrÀferenzen ergeben.
Achten Sie beim Kauf darauf, dass sich die mechanischen Komponenten leicht bedienen lassen. Nutzen Sie dafĂŒr am besten die Bewertungen und Testberichte auf unserer Seite. Die Hebel und Knöpfe sollten griffig und groĂ sein. Idealerweise sollte sich der Klappmechanismus ohne Werkzeug bedienen lassen. Falls Sie Werkzeug benötigen, verstauen Sie es am besten in einer kleinen Tasche direkt am Rad.
Der Nachteil von Elektro-KlapprĂ€dern ist, dass diese nicht ganz spurtreu fahren, da die RĂ€der nicht so groĂ sind. Auch sind die Modelle vergleichsweise teurer.Â
KlapprĂ€der eignen sich fĂŒr Sie, wenn Sie fĂŒr das Rad nur einen kleinen Stellplatz zur VerfĂŒgung haben oder weil Sie dieses beispielsweise in der Wohnung abstellen mĂŒssen.Â
Auch wenn Sie das Bike nur fĂŒr Teilstrecken verwenden und dieses hĂ€ufig in Bus und Bahn mitnehmen mĂŒssen, profitieren Sie von der kompakten GröĂe. Deshalb sind E-KlapprĂ€der bei Pendlern Ă€uĂerst beliebt.Â
Preislich liegen die Modelle zwischen 600 ⏠und 2.500 âŹ.
Elektro-RennrÀder
Das E-Rennrad, oder auch E-Speedbike, Ă€hnelt zunĂ€chst einem herkömmlichen Rennrad ohne Motorenantrieb. Es hat ebenfalls den typisch nach unten gebogenen Lenker. Allerdings ist der Rahmen deutlich stabiler gebaut, was der Unterbringung des Motors geschuldet ist. E-RennrĂ€der sind vor allem fĂŒr sehr lange Strecken ausgelegt.Â
Profi-Sportler werden es sich vermutlich nicht nehmen lassen, die Strecken ohne MotorunterstĂŒtzung zurĂŒckzulegen. Mit dem Elektro-Rennrad erhalten jedoch auch ehemalige Profis in betagterem Alter die Chance, weiterhin ihrem Lieblingssport nachgehen zu können.
Motorisierte RennrĂ€der erhalten Sie zu Preisen zwischen 2.500 ⏠und 7.000 âŹ.
Schwanken Sie zwischen 2 Rahmenhöhen, gibt es folgende Hilfestellung: Bevorzugen Sie eine agilere bzw. sportlichere Fahrweise, wĂ€hlen Sie die kleine GröĂe aus. Wenn Sie jedoch mehr Komfort und Laufruhe wĂŒnschen, wĂ€hlen Sie die gröĂere Rahmenhöhe.Â
Elektromotor
An welcher Stelle sich der Motor befindet, hat einen maĂgeblichen Einfluss auf das Fahrverhalten. Es gibt hierbei 3 Varianten: Mittelmotor, Heckmotor und Frontmotor.Â
Wir haben die wichtigsten Vor- und Nachteile der jeweiligen Stellen fĂŒr Sie zusammengefasst:
- Mittelmotor
Ein Mittelmotor ist ĂŒber den Pedalen mittig im Tretlager montiert. Dies ermöglicht eine optimierte Gewichtsverlagerung. Das FahrgefĂŒhl von Modellen mit Mittelmotor kommt dem eines normalen Fahrrads am nĂ€chsten. Ein Vorteil ist auch, dass ein Mittelmotor weniger störanfĂ€llig ist. Dies ergibt sich aus den verkĂŒrzten Kabelwegen. Es gibt jedoch auch Nachteile: Die Belastung fĂŒr die Fahrradkette ist höher. Zudem ist die Rahmenkonstruktion sehr aufwendig. RĂ€der mit Mittelmotor können nicht einfach nachgerĂŒstet werden. Auch sind sie teurer. - Heckmotor
Ein Heckmotor ist am Hinterrad angebracht. Der zusĂ€tzliche Schub kommt also vom Hinterrad, was sich positiv auf Fahrdynamik und Laufruhe auswirkt. Dieser Motortyp ermöglicht durch die direkte KraftausĂŒbung eine sehr dynamische Fahrweise. Dies sorgt selbst auf rutschigem Untergrund fĂŒr StabilitĂ€t. Daher ist der Motor bei sportlichen Fahrern beliebt. Bei diesem ist es möglich den Akku durch das Treten wieder aufzuladen. GrundsĂ€tzlich hĂ€lt sich der VerschleiĂ der Antriebsteile in Grenzen. Jedoch ist der Einbau komplexer. Beim Wechsel des Hinterrads muss der Motor komplett entkabelt werden. Durch den nach hinten gelagerten Schwerpunkt ist das Rad sehr hecklastig. Dadurch können Sie es schwerer tragen. - Frontmotor
Ein Frontmotor ist am Vorderrad montiert. Diese Variante ist gĂŒnstig und bei Einsteiger-Modellen zu finden. Ein weiterer Vorteil ist der geringe technische Aufwand beim NachrĂŒsten, falls Sie den Motor selbst austauschen möchten. Der Reifenschlauch kann bei einer Panne problemlos gewechselt werden. Auch die Gewichtsverteilung ist besser im Vergleich zu den anderen Typen. Zudem lĂ€sst sich dieser Motortyp mit allen Gangschaltungen und auch einer RĂŒcktrittbremse kombinieren. Nachteilig ist jedoch, dass die Gabel stark belastet ist. Auf dieser lastet durch den Frontmotor ein höherer Druck. Auch kann der Frontmotor das Lenkverhalten beeinflussen. Die Bodenhaftung ist etwas schlechter. Auf rutschigem Untergrund ist sogar ein Durchdrehen des Vorderrades möglich. FĂŒr Offroad-Fahrten empfiehlt sich ein Frontmotor daher nicht.Â
Akku
Der Akku unterstĂŒtzt Sie tatkrĂ€ftig beim Fahren. Dabei gibt es aber einige Unterschiede in der LeistungsfĂ€higkeit der verschiedenen Akkus, ob beispielsweise der sogenannte Memory-Effekt auftritt. Wir erklĂ€ren Ihnen, welche Akku-Typen es gibt und worauf Sie achten mĂŒssen, damit er möglichst lange durchhĂ€lt.
Memory-Effekt bezeichnet den Verlust von KapazitĂ€t, der durch hĂ€ufiges Teilentladen zustande kommt. Der Akku merkt sich quasi, wie viel Energie vor dem Aufladen verbraucht wurde und stellt ĂŒber die Zeit nur noch diese Menge an Energie bereit.
Zu beachten sind beim Akku folgende Aspekte:
Akku-Typen
Ăberlegen Sie, was Sie von einem Akku im Hinblick auf seine Lebensdauer und seine Energiedichte erwarten.
Es gibt 2 unterschiedliche Akku-Typen auf dem Markt:
- Nickel-Metallhydrid-Akkus
Zwar lĂ€sst dieser Akku-Typ nur 800 LadevorgĂ€nge zu, dafĂŒr ist hier eine höhere Energiedichte vorhanden. Dadurch kann der NiMH-Akku bei gleichem Gewicht mehr Energie speichern. Sie sind also leichter als andere Akkus mit gleicher Leistung. Hier kommt allerdings der BatterietrĂ€gheitseffekt vor, der zu einer Leistungsminderung fĂŒhrt. - Lithium-Ionen-Akkus
Eine noch höhere Energiedichte weist dieser Akku-Typ auf, er ist damit der leichteste. Hier wird auch der Memory-Effekt vermieden. Heutzutage sollte ein Li-Ionen-Akku Standard sein, da er am effizientesten arbeitet und viele negative Nebeneffekte anderer Typen vermeidet, wie neben dem Memory-Effekt z. B. auch eine Ăberladung. Im Gegensatz zu anderen Typen sind bei diesen Akkus Teilentladungen nicht nur unschĂ€dlich, sondern sogar von Vorteil. Warten Sie deswegen nicht, bis der Akku komplett leer ist, um ihn aufzuladen. So schonen Sie seine Elektroden und tragen zu einer verlĂ€ngerten Lebenszeit bei.
Akku-Reichweite
GrundsĂ€tzlich ist die Reichweite abhĂ€ngig von der Akkuleistung. Sie wird aber auch beeinflusst vom Untergrund, von der Steigung, von Ihrer eigenen Muskelkraft, von den WindverhĂ€ltnissen sowie von Ihrem eigenen Gewicht und dem des GepĂ€cks.Â
Die KapazitĂ€t des Akkus wird in Amperestunden (Ah) beschrieben. Je höher die Amperestundenzahl, desto höher die Reichweite. Eine steigende Reichweite fĂŒhrt allerdings zu einem steigenden Gewicht und Preis. Passen Sie deswegen die KapazitĂ€t an Ihre Fahrgewohnheiten an. Eine hohe KapazitĂ€t ist nicht sinnvoll, wenn Sie lediglich kĂŒrzere Strecken fahren. Gleichzeitig kann es frustrierend sein, wenn Sie gern ausgiebige Touren unternehmen, fĂŒr die die Akkuladung nicht ausreicht.Â
Wenn Sie öfter lange Strecken fahren, können Sie sich einen Ersatz-Akku zulegen. Diesen setzen Sie dann ein, sobald der erste leergefahren ist.Â
Gangschaltung
Die Schaltung ermöglicht die Anpassung an unterschiedliche Streckenneigungen. Hohe GĂ€nge eignen sich fĂŒr ebene, fallende Strecken. Niedrige GĂ€nge nutzen Sie fĂŒr ansteigende Strecken. Die Art der Gangschaltung kann sich durchaus unterscheiden. Die Wahl ist abhĂ€ngig von Ihrem persönlichen Fahrstil und dem Einsatzzweck.Â
Es gibt 3 unterschiedliche Schaltsysteme:Â
Kettenschaltung
Eine Kettenschaltung setzt sich aus ZahnrĂ€dern, Ritzel und Umwerfer zusammen. Ein Umwerfer lenkt die Kette von einem Zahnrad auf das andere.Â
Die Schaltung bietet eine sehr hohe Ăbersetzung, also eine hohe Abstufung der einzelnen GĂ€nge. Es gibt meist mehr GĂ€nge als bei einer Nabenschaltung. Auch kann die Kettenschaltung eine groĂe Krafteinwirkung gut vertragen. Sie kann bei E-Bikes das höchste Drehmoment verarbeiten. Somit lĂ€sst sie sich mit starken Motoren kombinieren. Das ist fĂŒr Bergetappen wichtig. FĂŒr E-Mountainbikes ist diese daher die richtige Wahl.Â
Die Kettenschaltung eignet sich vor allem fĂŒr eine sportliche, herausfordernde Fahrweise. Sie wird vorzugsweise in bergigen Gebieten genutzt.Â
GrundsĂ€tzlich ist der Wartungsaufwand bei einer Kettenschaltung gröĂer als bei einer Nabenschaltung. Gerade die Ritzel und die KettenblĂ€tter nutzen sich schneller ab.
Nabenschaltung
Die Nabenschaltung funktioniert mittels eines Planetengetriebes. Dieses besteht aus mehreren ZahnrĂ€dern, die sich um ein Zentralrad in der Mitte des Getriebes drehen. Eine Nabenschaltung kommt ohne Kettenblatt und Ritzel aus.Â
Das Schalten erfolgt hier intuitiv und komfortabel. Es lĂ€sst sich auch ohne Treten schalten. Der Ăbersetzungsbereich, d.h. die Abstufung der GĂ€nge, ist vergleichsweise kleiner als bei der Kettenschaltung. Die Nabenschaltung ist in Kombination mit leistungsstarken Motoren etwas ĂŒberfordert. Das Drehmoment des Motors muss hier vom Hersteller gedrosselt werden.Â
GrundsĂ€tzlich eignet sich die Nabenschaltung eher fĂŒr flache, weniger fordernde Strecken. Sie ist also vor allem fĂŒr Alltags- und Stadtfahrten eine beliebte Alternative.Â
Die Nabenschaltung ist sehr verlÀsslich und leicht zu warten.
Elektronische Schaltung
Elektronische Schaltungen erkennen anhand der Trittfrequenz, also dem Pedaldruck und der Geschwindigkeit, ob gerade die optimale Ăbersetzung vorliegt. Daraus gibt das System Schaltempfehlungen. Der Gangwechsel erfolgt nicht ĂŒber BowdenzĂŒge, sondern mithilfe von Servomotoren. Dies erhöht die PrĂ€zision und verhindert ein Rattern beim Schalten. Â
Der Vorteil einer elektrischen Schaltung ist, dass diese ideal auf den E-Bike-Motor abgestimmt ist. Wenn eine Gangschaltung ansteht, kommuniziert das Schaltsystem diese an den Motor. Dieser drosselt dann kurz seine Antriebskraft. Der Schaltvorgang findet ohne Last statt. Dadurch ergibt sich ein harmonischer, genauer Ăbersetzungswechsel.Â
Eine elektronische Schaltung eignet sich fĂŒr eine sportliche Fahrweise, erfreut sich jedoch auch unter Alltagsfahrern zunehmender Beliebtheit. Sie bietet höchste PrĂ€zision, ReaktionsfĂ€higkeit und Ausfallsicherheit. Der Fahrkomfort wird somit deutlich erhöht.
Jedoch hat diese Variante auch Nachteile: Sie ist teurer und wartungsintensiver.
Sicherheit
Sicherheit geht beim Fahren vor. Wie ein Fahrrad ausgestattet sein soll, um dies zu gewĂ€hrleisten, ist auch in der StraĂenverkehrsordnung (StVO) und der StraĂenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) geregelt.Â
Achten Sie beim Kauf auf folgende Aspekte:Â
Bremse
Damit Sie sicher das Tempo drosseln oder gar anhalten können, sind die Bremsen von hoher Bedeutung.Â
Es lassen sich 3 unterschiedliche Typen unterscheiden:Â
- V-Brakes/V-Bremsen
V-Bremsen sind mittlerweile die gĂ€ngigsten Bremsen. Ein Hauptgrund ist, dass sie sehr gĂŒnstig sind. Das Abbremsen erfolgt mittels Seilzug. Die Griffe am Lenker sind mit der Radbremse verbunden. V-Brakes bieten eine gute Bremswirkung bei trockenen Bedingungen. Zudem erhöhen sie nicht zusĂ€tzlich das Gewicht. Die Wartung gestaltet sich leicht, muss jedoch regelmĂ€Ăig erfolgen. Den Seilzug sollten Sie spĂ€testens alle 2 Jahre austauschen. - Hydraulische Felgenbremsen
Seltener sind bei Elektro-Bikes hydraulische Felgenbremsen. BetĂ€tigen Sie den Bremshebel, wird nicht komprimierbares Ăl in den Bremskolben geleitet. Darin entsteht Druck, durch den sich die Bremsklötze an die Felge pressen und das Rad abbremsen. Die Wartung ist aufgrund des verwendeten Ăls aufwendiger. Jedoch nutzt sich das System nicht so schnell ab. Ferner greifen die Bremsen schneller und besser. Gerade fĂŒr sportlich ambitionierte Fahrer sind hydraulische Felgenbremsen eine interessante Option. - Scheibenbremsen
Scheibenbremsen sind in letzter Zeit bei herkömmlichen FahrrĂ€dern und auch bei E-Bikes stark im Kommen. Bei diesen drĂŒcken 2 BremsbelĂ€ge auf die Bremsscheibe. Dieses System hat mehrere Vorteile: Der Mechanismus bietet eine deutlich lĂ€ngere Lebensdauer und ist auch stĂ€rker belastbar. Ein Nachteil ist jedoch, dass sich das Gewicht erhöht. Als Fahrer mĂŒssen Sie mit einem erhöhten Kraftaufwand rechnen.Â
Beleuchtung
Neben funktionierenden Bremsen ist eine gute Beleuchtung wichtig fĂŒr Ihre Sicherheit. Nur so können Sie bei schlechten SichtverhĂ€ltnissen frĂŒhzeitig wahrgenommen werden und selbst bei Dunkelheit besser sehen. Es gibt fĂŒr die Leuchtkraft, Farbe und Anbringung der Beleuchtung Vorschriften nach der StraĂenverkehrs-Zulassungs-Ordnung.Â
Wir haben fĂŒr Sie die wichtigsten Regelungen zusammengefasst:Â
- VorderbeleuchtungÂ
Die Frontscheinwerfer haben eine BeleuchtungsstĂ€rke von mindestens 10 Lux. Sie mĂŒssen mindestens aus 10 m leuchten. Sie sollten Sie etwa in einer Höhe von 400 mm bis 1.200 mm anbringen. - Heckbeleuchtung
Das RĂŒcklicht muss nach Gesetz einen Abstrahlwinkel von 220° haben. Die Montage-Höhe sollte bei 250 mm bis 1.200 mm liegen.Â
Es gibt auch SonderfĂ€lle. Seit dem Jahr 2017 herrscht fĂŒr S-Pedelecs Dauerlichtpflicht. Dies gilt jedoch nur fĂŒr ab diesem Jahr produzierte ElektrofahrrĂ€der. Entsprechend sind Sie bei Ă€lteren Modellen nicht verpflichtet nachzurĂŒsten. AuĂerdem besitzen E-Mountainbikes keine Beleuchtung, da sie fĂŒr das offene GelĂ€nde und nicht fĂŒr den StraĂenverkehr angedacht sind. Möchten Sie diese im StraĂenverkehr nutzen, mĂŒssen Sie nachrĂŒsten.Â
Reflektoren
Bei E-Bikes sind wie bei herkömmlichen FahrrĂ€dern zusĂ€tzliche Reflektoren Pflicht. Bei diesen handelt es sich um eine passive Beleuchtung. Wird das Rad von einem anderen Verkehrsteilnehmer angestrahlt, ist es so leichter zu erkennen.Â
An der Vorderseite sind weiĂe Reflektoren Pflicht. An der RĂŒckseite mĂŒssen Sie dagegen rote anbringen. Auch an den Pedalen sind jeweils 2 gelbe Reflektoren vorgeschrieben. Komplettiert wird das ganze durch die gesetzlich vorgeschriebenen gelben Seitenreflektoren.Â
Schloss
Viele Pedelecs und E-Bikes sind inzwischen mit einem Rahmenschloss ausgestattet.Â
Zuweilen ist dies so konzipiert, dass Sie es mithilfe einer App auf Ihrem Smartphone öffnen und schlieĂen können. Sie brauchen sich also weder einen Code zu merken, noch ĂŒber einen vergessenen oder verlegten SchlĂŒssel zu Ă€rgern.Â
AuĂerdem erhalten Sie eine Nachricht auf Ihr Mobiltelefon, falls sich ein Unbefugter an dem Schloss zu schaffen machen sollte.
Ein Rahmenschloss reicht nicht aus, um Ihr teures elektrisches Fahrrad vor Diebstahl zu schĂŒtzen. Schaffen Sie sich daher ein zusĂ€tzliches Fahrradschloss an, um das Rad an FahrradstĂ€nder, Laterne oder Zaun anschlieĂen zu können.
Reifen
Je nach Antriebsart unterscheiden sich die benötigten Reifen.Â
Folgende Aspekte sind jeweils zu beachten:Â
- Pedelecs
Pedelecs mĂŒssen laut Gesetz nicht mit einem speziellen Reifen ausgestattet sein, sondern können mit gewöhnlichen Fahrradreifen betrieben werden. Allerdings empfehlen Experten die Verwendung von E-Bike ready-Reifen. Diese haben den Vorteil eines erhöhten Pannenschutzes. - S-Pedelecs und E-Bikes
S-Pedelecs und E-Bikes benötigen dagegen einen speziellen Reifen mit spezifischer ECE-R75-Kennzeichnung. Wie bei einem Kraftfahrzeug sollten Sie zudem auf die Mindestprofiltiefe achten. Diese entnehmen Sie dem Datenblatt des Reifens.Â
Es gibt auch Modelle mit extrabreiten Reifen. Diese bringen einige Vorteile mit sich. Sie erlauben eine komfortable Fahrweise und bieten mehr Grip und Zugkraft. Zudem dĂ€mpfen sie Unebenheiten besser ab. Jedoch gibt es auch Nachteile. So haben die Modelle dann ein höheres Gewicht und erlauben generell nicht so eine agile Fahrweise. Auch ist zu bedenken, dass die Auswahl an Zubehör fĂŒr breite E-Bike-Reifen beschrĂ€nkt ist. Achten Sie darauf, dass der Bike-Rahmen ĂŒberhaupt kompatibel mit breiten Reifen ist.
Materialien
Das Material des Rahmens hat wesentlichen Einfluss auf die VerarbeitungsqualitĂ€t, das Gewicht, die StabilitĂ€t, die Langlebigkeit und nicht zuletzt die Kosten des Elektro-Fahrrades.Â
Folgende Rahmenmaterialien sind gĂ€ngig:Â
- AluminiumÂ
Aluminium kann durch ein leichtes Gewicht ĂŒberzeugen. Das macht die Bikes flexibel. Es ist daher fĂŒr eine Vielzahl an Nutzern ideal. Es lĂ€sst sich beispielsweise leichter anheben als Modelle aus Stahl. Ferner ist Aluminium korrosionsbestĂ€ndig. Es ist insgesamt recht gĂŒnstig. Jedoch verformt sich das Material leicht bei StöĂen. Um diesem entgegenzuwirken, fallen die Rahmen meist breiter aus oder werden durch Legierungen, wie beispielswiese durch Scandium, verstĂ€rkt. - Bambus
Dieses Rahmenmaterial ist zwar bisher noch nicht weit verbreitet, dennoch können seine Eigenschaften durchaus mit denen der gĂ€ngigen Materialien mithalten. So ist es stabil und von geringem Gewicht, witterungsbestĂ€ndig und besitzt gute Fahreigenschaften. AuĂerdem handelt es sich bei Bambus um einen nachwachsenden Rohstoff. Preislich liegt ein Fahrrad aus Bambus im mittleren bis hohen Bereich. - Carbon
Carbon zeichnet sich auch durch sein leichtes Gewicht aus. Es bietet eine hohe ElastizitĂ€t und Steifigkeit. Damit ist das Material belastbarer. Auch bietet es einen hohen Korrosionsschutz. Es ist vor allem bei Modellen zu finden, die fĂŒr eine hohe Geschwindigkeit ausgelegt sind. Allerdings ist das Material sehr teuer. FĂŒr die Verwendung im Alltag ist das mehrschichtige Fasermaterial jedoch weniger geeignet, da StöĂe oder StĂŒrze es leicht beschĂ€digen können. Problematisch ist dabei, dass der Schaden an der OberflĂ€che nicht erkennbar ist. Gehen Sie daher besonders vorsichtig mit dem Carbon-Bike um und ersetzen Sie den Rahmen gegebenenfalls durch einen neuen. - Stahl
Stahl ist ein lang etabliertes, gĂŒnstiges Rahmenmaterial. Das Gewicht hĂ€ngt verstĂ€rkt von der gewĂ€hlten Legierung ab. So reichen hochwertige Legierungen bestimmter Hersteller bereits an das leichte Gewicht eines Alurahmens heran. Solche Legierungen verhindern auĂerdem Korrosionen. Dies erhöht jedoch den Preis. Der gröĂte Vorteil von Stahl ist die enorme Haltbarkeit. Das Material ist nahezu unempfindlich gegenĂŒber StĂŒrzen. Stahl bietet einen hohen Fahrkomfort. Gerade wenn Langlebigkeit fĂŒr Sie im Vordergrund steht, ist dieser Werkstoff die richtige Wahl. - Titan
Titan kombiniert die positiven Eigenschaften von Aluminium und Stahl. Es ist leicht, flexibel und widerstandsfĂ€hig. Jedoch ist Titan auch deutlich teurer als andere Materialien. Das Material kann die Kosten des Elektro-Fahrrads um einen 4-stelligen Betrag erhöhen. Der Grund dafĂŒr ist, dass es sich nur sehr schwer verarbeiten lĂ€sst. Titan ist vor allem fĂŒr Fortgeschrittene und Profis geeignet, die eine langfristige Investition tĂ€tigen möchten.Â
Zubehör
Damit Sie Ihr Modell optimal nutzen können, sollten Sie sich ĂŒber passendes Zubehör informieren. Dies kann die Sicherheit erhöhen, das Fahrverhalten optimieren oder die Wartung erleichtern.Â
Wir haben fĂŒr Sie das gĂ€ngigste Zubehör zusammengefasst:
- Fahrradhelm
Ein Fahrradhelm schĂŒtzt vor bzw. vermindert SchĂŒrf- und Platzwunden sowie Prellungen im Falle eines Unfalls. Bis zu 66% der StoĂenergie werden vom Helm absorbiert. Der Kopf ist dieser StoĂkraft damit nicht ausgesetzt. Je nach Antrieb ist das Tragen eines Helmes sogar Pflicht. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass der Helm der Sicherheitsnorm EN 1078 entspricht. Ein wichtiger QualitĂ€tshinweis sind auch eine TĂV-Zertifizierung oder das GS-Zeichen. Je nach Materialien, Design und VerarbeitungsqualitĂ€t kostet ein Helm zwischen 5 ⏠und 500 âŹ. - Fahrradkorb
Fahrradkörbe gibt es in unterschiedlichen AusfĂŒhrungen. Sie können Sie je nach E-Bike-Typ am Lenker oder hinter dem Sattel anbringen. Als Materialien kommen Aluminium, Stahl, Kunststoffe oder auch Weide zum Einsatz. Die Wahl sollten Sie von Ihren eigenen AnsprĂŒchen an StabilitĂ€t und Optik abhĂ€ngig machen. Preislich liegen Fahrradkörbe zwischen 5 ⏠und 100 âŹ. - FahrradstĂ€nder
Um das E-Bike sicher und stabil abstellen zu können, ist ein FahrradstĂ€nder unerlĂ€sslich. Dieser ist oft bereits am Fahrrad vormontiert, bei manchen Modellen mĂŒssen Sie diesen jedoch dazukaufen. Auch kann es sein, dass Sie sich fĂŒr eine stabilere Variante entscheiden möchten. Die StĂ€nder werden nach der Art ihrer Montage unterschieden: So gibt es SeitenstĂ€nder, DoppelstĂ€nder und HinterbaustĂ€nder. Preislich liegen FahrradstĂ€nder in einem Bereich von 5 ⏠bis 50 ⏠- Fahrradschloss
Elektrische FahrrĂ€der sind oft besonders hochpreisig und locken daher Diebe an. Entscheiden Sie sich deshalb zum Schutz fĂŒr ein hochwertiges und stabiles Fahrradschloss. Mit diesem können Sie das Rad problemlos sichern. Achten Sie auf Nutzer- und Expertenwertungen. Fahrradschlösser kosten zwischen 5 ⏠und 100 âŹ. - Luftpumpe
Damit der Fahrradreifen keinen Schaden nimmt, ist es wichtig, diesen im empfohlenen Reifendruck-Bereich zu halten. Dazu ist ein regelmĂ€Ăiges Aufpumpen notwendig. Es gibt sowohl Stand- als auch Handpumpen. Standpumpen sind in der Handhabung bequemer, wobei Sie eine Handpumpe ĂŒberallhin mitnehmen können. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Pumpe mit dem Ventil Ihrer Reifen kompatibel ist. Es lassen sich Dunlop-Ventil, französisches Ventil und Autoventil unterscheiden. Luftpumpen erhalten Sie schon fĂŒr weniger als 5 âŹ. Manche kosten jedoch bis zu 100 âŹ. - Reparatur-Kit
Ein Reparatur-Kit enthĂ€lt passendes Werkzeug und Flickmaterialien fĂŒr eine eventuelle Reifenpanne. So können Sie auf Tagestouren einfach den platten Reifen selber reparieren. Meist sind die Kits sehr kompakt und lassen sich einfach unter dem Sattel verstauen. Reparatur-Kits erhalten Sie bereits fĂŒr unter 5 âŹ. Es gibt jedoch auch Sets, die bis zu 20 ⏠kosten.Â
HĂ€ufige Fragen
Sie haben weitere Fragen zu E-Bikes? Die hĂ€ufigsten Fragen anderer Nutzer haben wir in diesem Bereich fĂŒr Sie gesammelt und beantwortet.Â
Erhalten Sie in unserem FAQ-Bereich wichtige Antworten zu den Themenbereichen
Akku
Welche Reichweite hat ein E-Bike mit einer Akku-Ladung?
Wie lange dauert es, bis der Akku eines E-Bikes vollstÀndig geladen ist?
Wie pflege ich den Akku meines E-Bikes richtig?
Wo kann ich mein E-Bike aufladen?
Definition
Geschwindigkeit
Wie schnell fÀhrt ein E-Bike?
Gewicht
Kauf
Worauf sollte ich beim Kauf eines E-Bikes achten?
FĂŒr wen eignet sich ein E-Bike?
Kosten
Wie hoch sind die laufenden Kosten fĂŒr ein E-Bike?
Motor
Welche Motoren gibt es fĂŒr E-Bikes?
Pedelecs
Gibt es einen Unterschied zwischen E-Bikes und Pedelecs?
Pflege
Wie reinige und pflege ich mein E-Bike am besten?
Wie lagere ich mein E-Bike und dessen Akku im Winter?
Rahmen
Wie bestimme ich die richtige RahmengröĂe meines E-Bikes?
Sicherheit
Ist das Fahren mit einem E-Bike gefÀhrlich?
Sport
Zulassungspflicht
Akku
Welche Reichweite hat ein E-Bike mit einer Akku-Ladung?
Wie lange die Akku-Ladung ausreicht, ist von unterschiedlichen Faktoren abhĂ€ngig.Â
Dazu zĂ€hlen:Â
- Fahrstil
- Route
- Gewicht des Fahrers
- UnterstĂŒtzungsgrad des Motors
- AuĂentemperatur
Inzwischen schaffen viele Modelle zwischen 40 km und 90 km, bis der Akku leer ist.Â
Wie lange dauert es, bis der Akku eines E-Bikes vollstÀndig geladen ist?
Die LĂ€nge der Ladezeit ist davon abhĂ€ngig, ĂŒber wie viel KapazitĂ€t Ihr Akku verfĂŒgt, und wie stark er tatsĂ€chlich entladen ist. Sie variiert zwischen etwa 2,5 h und 6 h.Â
Wie pflege ich den Akku meines E-Bikes richtig?
Der Akku ist das HerzstĂŒck und mit der richtigen Pflege und dem richtigen Umgang können Sie seine Lebensdauer deutlich verbessern. Dazu gibt es einige Tricks, die Sie einfach anwenden können. Da sie mittlerweile zum Standard gehören, beziehen sich diese Tipps auf Lithium-Ionen-Akkus:
- Der Akku sollte sich nie ganz entladen.Â
Anders als bei VorgĂ€ngermodellen ist es fĂŒr Lithium-Ionen-Akkus der Lebensdauer abtrĂ€glich, wenn sie oft komplett entladen sind. Laden Sie ihn deswegen so oft wie möglich auf, am besten nach jeder Fahrt oder sogar bei Pausen unterwegs. - Vermeiden Sie zu hohe und zu tiefe Temperaturen.
Im Sommer sollten Sie den Akku beim Abstellen des Rades auf keinen Fall direkter Sonneneinstrahlung aussetzen. Im Winter ist es wichtig, den Akku vor zu starker KĂ€lte zu schĂŒtzen: Temperaturen zwischen 10 °C und 15 °C sind hier ideal. Generell kann sowohl extreme Hitze als auch extreme KĂ€lte dem Akku groĂen Schaden zufĂŒgen. - Nutzen Sie nur LadegerĂ€te des jeweiligen Herstellers.
Die GerÀte verschiedener Hersteller zu mischen, kann den Akku schÀdigen und ihn unter UmstÀnden sogar explodieren lassen. - Halten Sie beim Aufladen leicht brennbare Materialien fern vom Akku.
Dies dient der Vorbeugung von BrĂ€nden. Der Strom kann leicht brennbare Materialien sonst bei einem Unfall schnell entzĂŒnden.
Wo kann ich mein E-Bike aufladen?
WĂ€hrend Sie zu Hause Ihr E-Bike ĂŒber das LadegerĂ€t mit einer Steckdose verbinden mĂŒssen, um den Akku wieder aufzuladen, können Sie dies unterwegs auch ohne erledigen.
Es gibt inzwischen eine Vielzahl an unterschiedlichen Ladestationen, die zum Teil sogar Tag und Nacht zugĂ€nglich sind. Das hĂ€ngt davon ab, wo diese untergebracht sind. In InnenrĂ€umen etwa sind Sie von den jeweiligen Ăffnungszeiten abhĂ€ngig.
In der Regel ist das Aufladen an einer öffentlichen Station kostenlos. Manche Anbieter verlangen jedoch eine Art Tankkarte, mit der Sie dann Zugriff auf die Ladestation erhalten.
Definition
Was ist ein E-Bike?
Gemeint sind FahrrĂ€der, die mithilfe eines Elektromotors jeden Pedaltritt unterstĂŒtzen. Der hĂ€ufigste Typ ist das sogenannte Pedelec. Der Motor lĂ€uft nicht, wenn Sie nicht auch in die Pedale treten. Streng genommen sind E-Bikes dagegen nur die Varianten, mit denen Sie unabhĂ€ngig vom Treten ĂŒber einen speziellen Griff Gas geben können.Â
Lesen Sie mehr ĂŒber die Unterschiede in unserem Ratgeber unter dem Kapitel E-Bikes nach Antrieb.Â
Geschwindigkeit
Wie schnell fÀhrt ein E-Bike?
RegulĂ€re E-Bikes bzw. Pedelecs unterstĂŒtzen Sie nur beim Fahren bei Geschwindigkeiten bis zu 25 km/h. Danach schaltet sich der Motor ab. Auf welche Geschwindigkeiten Sie es danach bringen, hĂ€ngt von Ihrer sportlichen LeistungsfĂ€higkeit ab. Sie können theoretisch fahren, so schnell Sie wollen.Â
Es gibt auch schnellere Modelle, sogenannte S-Pedelecs, die Sie bis zu 45 km/h unterstĂŒtzen.
Ein E-Bike, das Sie ĂŒber 25 km/h hinaus unterstĂŒtzt und eine Motorleistung von mehr als 250 W aufweist, gilt nicht mehr als Fahrrad, sondern als Kleinkraftrad und wird zulassungs-, versicherungs-, und fĂŒhrerscheinpflichtig.Â
Gewicht
Wie viel wiegt ein E-Bike?
Durch die zusĂ€tzlichen Komponenten an einem Elektro-Fahrrad, also den Akku und den Motor, werden diese deutlich schwerer als ein Fahrrad ohne elektrischen Antrieb. Im Durchschnitt wiegen diese Extras allein 7 kg bis 10 kg, wodurch ein E-Bike insgesamt zwischen 22 kg und 26 kg wiegt. Beim Fahren wird Ihnen dieses Gewicht allerdings nicht auffallen, da die Leistung des Bikes fĂŒr einen Ausgleich sorgt. Ein schwererer Motor ist meist sogar ein Indiz fĂŒr eine höhere Leistung und Reichweite.Â
Hinderlich wird das höhere Gewicht, wenn Sie das Rad per Hand tragen mĂŒssen, um es an seinen Aufbewahrungsort zu bringen. Vor allem Treppen werden dann zu einer Last.Â
Es gibt auch Modelle, die speziell dafĂŒr entwickelt wurden, ein möglichst niedriges Gewicht zu haben. Diese wiegen etwa 12 kg. DafĂŒr sind sie aber bei weitem nicht so leistungsstark wie ihre schwereren Pendants.Â
WĂ€gen Sie bei der Frage nach dem Gewicht ab, wie oft Sie das Rad tragen oder schieben mĂŒssen, und wie viel Wert Sie auf eine hervorragende Leistung legen.Â
Wenn Sie Ihr E-Rad mit dem Auto transportieren möchten, denken Sie daran, dass FahrradtrĂ€ger meist nur fĂŒr gewöhnliche RĂ€der ausgelegt sind und das Ăbergewicht unter UmstĂ€nden nicht verkraften.
Kauf
Worauf sollte ich beim Kauf eines E-Bikes achten?
Es gibt einige Punkte, die Sie beachten sollten, um das ideale Modell zu finden:
- WĂ€hlen Sie ein Modell, das an seinen Einsatzzweck angepasst ist.
Es gibt beispielsweise CityrĂ€der, die speziell fĂŒr das Fahren im Stadtverkehr konzipiert sind. Mountainbikes eignen sich perfekt fĂŒr unebenes GelĂ€nde. TrekkingrĂ€der sind flexible Allrounder. - Das Modell sollte an Ihre KörpergröĂe angepasst sein.
Besonders beim Rahmen sollten Sie darauf achten, dass er die richtige Höhe hat. Die LaufradgröĂe ist dagegen vom jeweiligen Fahrstil und Können abhĂ€ngig. - Ăberlegen Sie sich, welches Gewicht noch akzeptabel fĂŒr Sie ist.
Wenn Sie das Rad öfter die Treppe hoch oder in den Keller tragen mĂŒssen, kann es fĂŒr Sie sehr anstrengend werden, wenn es zu viel wiegt. Dann sollten Sie auf ein niedrigeres Gewicht Wert legen. Beim Fahren wird Sie mehr Gewicht durch den zusĂ€tzlichen Antrieb aber nicht stören. - Passen Sie die Leistung des Modells an Ihre Anforderungen an.
Wenn Sie kaum lange Strecken fahren, dann lohnt sich auch kein sehr leistungsstarker Akku. Diesen mĂŒssten Sie nach jeder Fahrt aufladen, um seine Lebensdauer zu erhalten. So sparen Sie sich unnötige Kosten.Â
FĂŒr wen eignet sich ein E-Bike?
Ein elektronisch betriebenes Rad eignet sich vor allem fĂŒr Sie, wenn Sie regelmĂ€Ăig Radtouren unternehmen und dabei auch lĂ€ngere Strecken zurĂŒcklegen.Â
DarĂŒber hinaus ist es empfehlenswert fĂŒr Radtour-Liebhaber, die durch Verletzungen oder eine Krankheit nicht 100 % fit sind und von der zusĂ€tzlichen Anschubkraft profitieren können.Â
Leben Sie in einer sehr hĂŒgeligen Wohngegend und legen tĂ€glich Strecken mit dem Fahrrad zurĂŒck, kann eine Anschaffung ebenfalls fĂŒr Sie interessant sein.
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Kosten
Wie viel kostet ein E-Bike?
WĂ€hrend Sie kostengĂŒnstige Modelle bereits ab etwa 500 ⏠bekommen, gibt es nach oben kaum Grenzen. Die RĂ€der von guter QualitĂ€t bewegen sich in einem Rahmen von 1.500 ⏠bis 3.000 âŹ.
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Wie hoch sind die laufenden Kosten fĂŒr ein E-Bike?
Elektro-FahrrÀder haben einen vergleichsweise geringen Energieverbrauch. Dadurch sind die laufenden Kosten relativ niedrig. Eine Akkuladung kostet durchschnittlich unter 10 Cent.
Neben den Stromkosten kommen noch die Ausgaben fĂŒr regelmĂ€Ăige Inspektionen und VerschleiĂteile. Gerade bei Elektro-Mountainbikes können bereits nach 1.500 km die Kette, Ritzel und/oder die BremsbelĂ€ge deutliche VerschleiĂspuren aufweisen. Dies liegt an der enormen Leistungskraft.Â
Es gibt spezielle Versicherungen fĂŒr elektrisch betriebene FahrrĂ€der. Diese decken teilweise auch die Kosten fĂŒr VerschleiĂteile ab. Dazu kommen auch Kombimöglichkeiten mit Diebstahlversicherung. Â
Motor
Welche Motoren gibt es fĂŒr E-Bikes?
Zwar unterscheiden sich verschiedene Motoren auch klar in ihrer Leistung, allgemein unterschieden werden sie allerdings nach ihrer Platzierung. Es gibt Mittelmotoren, Frontmotoren und Heckmotoren.Â
Lesen Sie mehr ĂŒber die Vor- und Nachteile des jeweiligen Elektromotors in unserem Kaufberater.Â
Pedelecs
Gibt es einen Unterschied zwischen E-Bikes und Pedelecs?
Pedelecs und E-Bikes unterscheiden sich in technischen Aspekten, was auch rechtliche Konsequenzen hat.Â
Folgende Aspekte sind zu beachten:Â
- PedelecsÂ
Pedelecs gelten nach dem Gesetz als FahrrĂ€der. Sie fahren nicht ohne PedalunterstĂŒtzung. Sie haben eine MotorunterstĂŒtzung bis maximal 25 km/h und eine maximale Leistung von 250 W. Es besteht also keine FĂŒhrerschein-, Helm- oder Versicherungspflicht. Nichtsdestotrotz wird das Tragen eines Helmes empfohlen. - E-Bikes
Diese Typen können auch ohne PedalunterstĂŒtzung fahren. Dadurch sind diese nach dem Gesetz zulassungspflichtig. Sie benötigen daher auch eine Fahrzeugversicherung. Rechtlich werden diese wie Mofas behandelt, zumindest wenn sie maximal 20 km/h fahren. Es reicht die Mofa-PrĂŒfbescheinigung. Ab 20 km/h wird ein Rad als Kleinkraftrad bezeichnet. Sie benötigen dann den FĂŒhrerschein der Klasse AM. AuĂerdem herrscht Helmplicht.Â
Lesen Sie fĂŒr einen detaillierteren Ăberblick das Kapitel E-Bikes nach Antrieb in unserem Kaufberater.Â
Pflege
Wie reinige und pflege ich mein E-Bike am besten?
Wichtig ist, vor der Reinigung den Akku abzunehmen und ihn erst wieder einzusetzen, wenn die Kontaktstellen trocken sind. Danach sind ein Schwamm oder eine BĂŒrste sowie etwas klares Wasser ausreichend, um Ihr Rad sauberzumachen.Â
Bei den RĂ€dern wischen Sie am besten von der Nabe in Richtung der Felge, um Schmutz vom Radlager fernzuhalten. Nach der Reinigung bietet es sich an, gleich die Kette zu schmieren. Tragen Sie das Ăl auf und schalten Sie dann einmal alle GĂ€nge durch, damit es auch jedes Zahnrad erreicht. Danach einfach nur noch das ĂŒberflĂŒssige Ăl abwischen. Wichtig ist hierbei, dass die Bremsen nichts vom Ăl abbekommen.
Abzuraten ist auch von herkömmlichen fettlöslichen Reinigungsmitteln, da sie das wichtige Fett von der Kette und den Radlagern lösen.Â
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Sie machen sich die Arbeit leichter, wenn Sie Ihr Rad direkt nach dem Fahren putzen. Dann ist der Dreck noch nicht eingetrocknet.
Wie lagere ich mein E-Bike und dessen Akku im Winter?
Der Akku sollte im Winter nicht vollentladen werden. Es empfiehlt sich, ihn mit einem Ladezustand von etwa 50 % einzulagern. Auch sollten Sie die Ladung etwa alle 2 Monate kontrollieren, um eine Tiefentladung zu vermeiden.
Beachten Sie auĂerdem die ideale Lager-Temperatur fĂŒr den Akku: Diese sollte zwischen 10 °C und 20 °C liegen. Vermeiden Sie extreme Schwankungen.Â
Die Luftfeuchtigkeit in der Lagerumgebung sollte nicht mehr als 80 % betragen.
Verwenden Sie einen Dampfstrahler nur sehr vorsichtig zum Reinigen, da durch den starken Wasserstrahl Teile der Elektronik beschĂ€digt werden können. AuĂerdem kann er wichtige Schmierfilme auf der Kette und den Radlagern wegspĂŒlen.Â
Rahmen
Wie bestimme ich die richtige RahmengröĂe meines E-Bikes?
Die RahmengröĂe ist maĂgeblich abhĂ€ngig von der KörpergröĂe und den persönlichen PrĂ€ferenzen. AuĂerdem gibt es fĂŒr unterschiedliche E-Bike-Typen andere Empfehlungen. GrundsĂ€tzlich sollten Sie die Bein-InnenlĂ€nge vorher ausmessen.Â
FĂŒr E-City- und Trekkingbikes gilt es, die Bein-InnenlĂ€nge mit dem Faktor 0,66 zu multiplizieren. Dies ergibt die empfohlene RahmengröĂe in cm. FĂŒr E-Mountainbikes muss der Faktor 0,574 herangezogen werden.Â
NĂ€heres zur passenden Rahmenhöhe finden Sie in unserem Ratgeber.Â
Sicherheit
Ist das Fahren mit einem E-Bike gefÀhrlich?
Den hohen Geschwindigkeiten durch motorisierte UnterstĂŒtzung stehen manche skeptisch gegenĂŒber.
Beachten Sie folgende Aspekte, um kein Risiko einzugehen:Â
- PrĂŒfen Sie vor jeder Fahrt die Bremsen und das Licht.
Sie sollten vor jeder Fahrt, vor allem vor Fahrten im StraĂenverkehr, Brems- und Lichtanlagen auf ihre Funktion hin testen. Das vermeidet unangenehme Ăberraschungen und beugt potentiell gefĂ€hrlichen Situationen vor. - Gewöhnen Sie sich gut an das Fahrverhalten des Modells.
Bevor Sie sich das erste Mal mit dem Rad auf stark befahrene StraĂen wagen, sollten Sie sich eine ruhige Strecke suchen, auf der Sie sich an das neue FahrgefĂŒhl gewöhnen können. - Tragen Sie einen Helm.
Auch wenn es bei den Modellen nicht vorgeschrieben ist, ist es immer ratsam, einen Helm zu tragen. Er kann Sie vor erheblichen Verletzungen schĂŒtzen. - Behandeln Sie den Akku ordnungsgemĂ€Ă.
Im schlimmsten Falle kann ein Akku explodieren, wenn er falsch behandelt wird. Benutzen Sie also nur LadegerĂ€te des jeweiligen Herstellers und lagern Sie ihn niemals in der NĂ€he von brennbarem Material. Wenn Sie eine BeschĂ€digung im Akku feststellen, dĂŒrfen Sie ihn nicht mehr benutzen. Versuchen Sie auch auf keinen Fall, ihn zu öffnen. Setzen Sie ihn weder beim Lagern noch beim Laden extrem hohen oder extrem niedrigen Temperaturen aus.Â
Sport
Ist E-Bike-Fahren noch Sport?
Oftmals werden E-Bike-Fahrer etwas belĂ€chelt. Viele behaupten, durch die MotorunterstĂŒtzung sei die sportliche Leistung gemindert. Dabei hat jetzt eine Studie erwiesen, dass E-Bike-Fahren fit macht. Diese erschien im European Journal of Applied Physiology. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die regelmĂ€Ăig mit ihrem Elektro-Rad fahren, konnte ein positiver Gesundheitseffekt nachgewiesen werden. Es handelt sich also um ein moderates Sportprogramm.Â
Zulassungspflicht
Wann ist ein E-Bike zulassungspflichtig?
E-Bikes sind je nach Form der Anfahrhilfe zulassungspflichtig. Wir haben fĂŒr Sie eine entsprechende Ăbersicht erstellt:Â
Typ Höchstgeschwindigkeit (km/h) Zulassungspflichtig Pedelec ohne Anfahrhilfe 0 km/h ohne Treten 25 km/h mit Treten Nein Pedelec mit Anfahrhilfe 6 km/h ohne Treten 25 km/h mit Treten Nein Schnelles Pedelec 20 km/h ohne Treten 45 km/h mit Treten Ja E-Bike bis 20 km/h 20 km/h ohne Treten Ja E-Bike bis 25 km/h 25 km/h ohne Treten Ja E-Bike bis 45 km/h 45 km/h ohne Treten Ja