| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Allgemein | |
| Marke | Bandai Namco Entertainment |
| EAN | 3391891985253 |
| Gelistet seit | Juni 2015 |
| Genre | Action, Rollenspiel, Adventure |
| Max. Anzahl Spieler | 4 |
| Produktlinie | Tales of Zestiria |
| Produkttyp | Standardedition |
| Publisher | Sony PlayStation |
| Sprache | deutsch |
| Alterseinstufung | |
| Altersfreigabe ab (Jahren) | 12 |
| Altersfreigabesystem | ESRB |
| ESRB-Freigabe | Teen |
| PEGI-Freigabe ab (Jahren) | 12 |
Tales of Zestiria ist das neuste Mitglied der Tales-Reihe und das erste, das in Versionen für die PS4 und den PC erscheint. Der Titel punktet unter anderem schon durch seinen Umfang, denn die Spielwelt ist sehr groß und bietet viel zu entdecken. Zudem verfügen die Charaktere über unzählige Individualisierungsoptionen. Außerdem ist die Story gelungen: Der junge Abenteurer Sorey erlangt unverhofft Superkräfte und macht sich auf, die bösen Hellions zu besiegen. Dabei wird er von Prinzessin Alisha begleitet. Die Präsentation erweist sich leider als Schwachpunkt, denn die technische Umsetzung für die Next-Gen-Konsole beziehungsweise den PC ist nicht völlig gelungen und die Grafik fällt an vielen Stellen veraltet aus.
Der mittlerweile 15. Teil der beliebten „Tales-of"-Reihe trägt den Titel „Tales of Zestiria” und erweist sich als ein weiteres gelungenes JRPG. Protagonist der Geschichte ist diesmal der junge Sorey, ein Mensch, der von den Seraphim, naturverbundenen, spirituellen Wesen aufgenommen wurde, und mit ihnen im Land Elysia lebt. Als er dort allerdings die ebenfalls menschliche Alisha findet, ist es an ihm, sie aus dem Land zu begleiten und in der Menschenwelt sein eigenes Schicksal zu finden. Im Mittelpunkt des Spiels stehen dabei vor allem die Figuren und ihre Beziehungen zueinander. Doch natürlich wird auch gekämpft, wobei sich das Kampfsystem im Wesentlichen nicht von dem der Vorgänger unterscheidet, weshalb sich Fans der Reihe sofort zurechtfinden werden. Allerdings gibt es einige neue Fusionsmöglichkeiten. Ebenfalls bekannt, aber noch immer gut ist der Koop-Modus, in dem bis zu vier Spieler zusammen die wunderschöne Welt erkunden können. Das Gameplay bietet dabei viel Abwechslung, die Musikuntermalung ist exzellent, die deutsche Vertonung kann sich hören lassen und auch wenn man der Grafik deutlich ihren PS3-Ursprung ansieht, begeistert die gesamte Atmosphäre. Neuerungen gibt es kaum, aber insgesamt hinterlässt „Tales of Zestiria" einen sehr guten Eindruck und ist für Fans des Genres definitiv empfehlenswert.
Im Großen und Ganzen hinterlässt „Tales of Zestiria” einen zwiespältigen Eindruck. Es punktet mit seiner riesigen Spielwelt und bietet eine lange Spieldauer von mehr als 50 Stunden. In Sachen grafische Qualität könnte allerdings „Tales of Zestiria” gar nicht überzeugen, sondern durch detailarme und veraltete Grafik eher enttäuschen. Die Figuren sind zwar charmant, aber zu eindimensional. Stilistisch lässt sich also viel zu wünschen übrig. Auch wenn man zwischen japanischem Originalton und englischer Synchronisation wählen kann, ist der Sound insgesamt auch nicht besonders überzeugend. Die Geschichte konnte auch kaum begeistern, sondern erweist sich als nicht ganz logisch und etwas zu naiv. Trotzdem ist „Tales of Zestiria” ein nettes und unterhaltsames Spiel. Abschließend kann man jedoch nicht jedem zum Kauf raten.
Für jeden Tales-Of-Fan wäre diese neue Ausführung, dank des verbesserten Kampfsystems, interessant. Allerdings für Ersteinsteiger ist es fragwürdig, ob sie überzeugt werden können. Wie schon erwähnt ist das Kampfsystem in Ordnung, es gibt jedoch keine spannenden Momente oder interessante Charakteren. Während der Missionen befindet sich der Spieler fast immer im gleichen Dungeon. Insgesamt ist es schwer hier Motivation zu finden um das Spiel zu Ende zu bringen. Somit fehlt der wichtigste Punkt für ein erfolgreiches Spiel. Also für jeden echten Fan der Reihe würde sich ein Kauf lohnen, für die anderen ist es nicht sonderlich empfehlenswert.