Die erste Ziffer gibt an, wie gut das Gerät vor eindringenden Fremdkörpern geschützt ist. Die zweite Ziffer beschreibt den Schutz vor Wasser. Es gilt: Je höher die Ziffer ausfällt, umso besser der Schutz.
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Autor: Online-Redaktion
Smartwatches zeichnen sich durch ein vielseitiges und ständig wachsendes Funktionsangebot aus. Sie tracken und analysieren Ihr Training, überwachen Schlaf und Gesundheit, machen Notrufe, navigieren und bieten noch viel mehr. Je nachdem, wofür Sie Ihre Smartwatch nutzen möchten, gibt es besondere Spezialisten oder praktische Allrounder. Hier finden Sie Empfehlungen und die wichtigsten Infos rund um Hardware, Funktionen, Ausstattung und Co.
Folgende Faktoren wirken sich besonders auf den Preis einer Smartwatch aus:
Auch bei Smartwatches unter 150 Euro zählen Funktionen wie Schrittzähler, Schlaf und Kalorienverbrauch zur Grundausstattung. Viele Modelle haben eine lange Akkulaufzeit, da sie weniger energieintensive Betriebssysteme nutzen. Suchen Sie einen einfachen, smarten Tracker für Alltag oder Fitness und können auf manche der neuesten Funktionen verzichten? Dann sind Sie hier richtig.
Die mobvoi TicWatch Pro 5 (Chip 1,6) überzeugt im Test besonders mit ihrem innovativen Dual-Layer-Display. Der "Essential Mode" spart Strom und verlängert die Akkulaufzeit auf fast 60 Stunden. Sie steuern die Uhr über Touch, Tasten und eine Krone. Der Snapdragon-Prozessor sorgt für hervorragende Performance. Alle wichtigen Standardsensoren sind vorhanden. Sie können die Uhr sogar beim leichten Schwimmen tragen. Einige Top-Features fehlen, wie die Sturzerkennung und eine Mobilfunk-Option (eSIM).
Die Xiaomi Watch S4 (Chip 1,7, Computerbild 2,3) ist ein echter Preis-Leistungs-Tipp und eignet sich vor allem als Fitness- und Gesundheitstracker. So bietet sie Tracking für ganze 150 Sportarten. Die Sensoren messen zuverlässig Herzfrequenz und Blutsauerstoffsättigung. Zudem erkennt die Uhr Stürze und alarmiert im Ernstfall einen Notfall-Kontakt. Das helle OLED-Display ist auch in der Sonne gut ablesbar. Die Akkulaufzeit ist mit über vier Tagen beeindruckend lang. Auch NFC für Xiaomi Pay ist vorhanden. Allerdings fehlt ein App-Store. So verzichten Sie auf zusätzliche Apps wie Spotify oder Google Maps. Auch eine eSim-Funktion suchen Sie vergeblich.
Die Huawei Watch GT 4 (Chip 1,9, Computerbild 2,2) punktet mit angenehmer Bedienung. Das elegante Design passt auch zu dünneren Handgelenken. Ihr kompaktes OLED-Display zeigt Bilder scharf und hell. Apps reagieren blitzschnell. Der Akku hält ordentliche 3,5 Tage. Sportfunktionen und Körperanalyse sind umfangreich. Mobiles Bezahlen ist in Deutschland trotz NFC-Chip nicht möglich. Die eSIM-Option fehlt. Drahtlose Verbindung erfolgt nur über Bluetooth.
Smartwatches unter 400 Euro bieten hochauflösende AMOLED-Displays, widerstandsfähige Gehäuse und einen größeren Funktionsumfang. Dazu zählen beispielsweise fast immer integriertes GPS, eine EKG-Funktion und mobiles Bezahlen (NFC). Wenn Sie einen vollwertigen Allrounder für Kommunikation, Sport und Gesundheit suchen, werden Sie mit einem Modell dieser Klasse zufrieden sein.
Die Google Pixel Watch 3 LTE (Chip 1,4, Computerbild 1,8) ist laut Chip die beste Android-Smartwatch. Sie glänzt mit einfacher Bedienung und einem Display mit kurzen Reaktionszeiten. Auch das üppige Funktionsangebot überzeugt. Die Herzfrequenzmessung, die Schlaferfassung und die Fitbit-Funktionen stechen dabei besonders heraus. Bluetooth, WLAN und eSIM für LTE sorgen für vielseitige Konnektivität. Der Akku hält fast 60 Stunden und lädt schnell. Nur 2 Nachteile fallen auf: Die Uhr lässt sich nur mit Android-Smartphones koppeln und Blutdruckmessung ist nicht möglich.
Die Huawei Watch 5 (Chip 1,4, Computerbild 1,9) ist ein Top-Modell für Gesundheitstracking. Zusätzliche Sensoren messen Körperdaten noch umfassender als andere Geräte. Besonders praktisch ist die X-Tap-Funktion: Sie liefert in nur einer Minute wichtige Indikatoren. Bis zu 100 Sportarten lassen sich beim Training auswählen. Die Uhr bietet eine lange Akkulaufzeit und lässt sich einfach bedienen. Dabei überzeugen vor allem das helle OLED-Display und die Gestensteuerung. Das HarmonyOS-Betriebssystem schränkt allerdings die App-Auswahl ein. Negativ ist auch, dass die große 46mm-Version etwas klobig erscheint und vor allem mit dem Metall-Armband auch relativ schwer ist. Alternative Armbänder können das Gewicht mindern.
Die Samsung Galaxy Watch8 LTE (Chip 1,4, Computerbild 1,6) ist eine gelungene Weiterentwicklung des Vorgängermodells. Das helle OLED-Display überzeugt auch bei starkem Sonnenschein. Die Steuerung mit Touchscreen und Tasten funktioniert tadellos. Zum erweiterten Funktionsumfang gehört beispielsweise die neue Messung des Antioxidantien-Index. Auch die Schlafanalyse und Herz-Kreislauf-Kontrolle wurden verbessert. Ein Nachteil ist die lange Ladezeit von fast zwei Stunden. Außerdem entfaltet die Uhr nur ihr volles Potential im Zusammenspiel mit Samsung-Smartphones.
Smartwatches über 400 Euro sind noch einmal deutlich besser verarbeitet. Gehäuse aus Titan oder Edelstahl sowie kratzfestes Saphirglas sorgen für eine lange Lebenszeit der Geräte. Dazu kommen innovative Spezialfunktionen wie besonders präzises Dual-Frequenz-GPS oder spezielle Notfall-Funktionen. Wer das Maximum an Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und Funktionalität sucht, findet hier geeignete Uhren.
Die Apple Watch Ultra 3 (Chip 1,3, Computerbild 1,5) bietet Hardware in der bewährten Apple-Qualität und viele Funktionen. Das 49-Millimeter-Gehäuse aus Titan wirkt nicht gerade filigran, ist aber besonders robust. Mit bis zu 50 Stunden Akkulaufzeit müssen Sie die Uhr selten laden. Die OLED-Anzeige ist extrem hell und scharf. Im Always-On-Modus zeigt sie jetzt auch einen Sekundenzeiger. Dazu kommen präzises GPS und viele Sport- und Gesundheitsfunktionen. So warnt die Watch beispielsweise bei Bluthochdruck. Outdoor-Fans steht im Ernstfall sogar ein Notruf per Satellitenverbindung zur Verfügung. Achtung: Nur mit iPhones kompatibel.
Die Huawei Watch 4 Pro (Chip 1,6, Computerbild 2,3) ist eine Allrounder-Smartwatch auf höchstem Niveau. Sie überzeugt auch als Schwimm- und Tauchuhr bis 30 Meter Tiefe und lässt sich mit Android- und iOS-Smartphones koppeln. Ihr helles Display und die intuitive Bedienung fallen besonders positiv auf. Die Steuerung erfolgt per Touchscreen, Tasten und drehbarer Krone. Der Akku hält mehr als 60 Stunden. Umfangreiches Tracking für Gesundheit und Sport ist zuverlässig möglich. Der neue Atmungstest gibt Auskunft zur Lungengesundheit. Nachteile sind das hohe Gewicht und die Einschränkungen mit dem Betriebssystem HarmonyOS.
Die Samsung Galaxy Watch Ultra (2025) (Chip 1,4, Computerbild 1,7) beeindruckt als robuste Premium-Smartwatch. Ihr Titangehäuse und Saphirglas schützen bei Outdoor-Abenteuern. Das helle 1,5-Zoll-OLED-Display bleibt auch bei Sonnenschein gut lesbar. Gesundheitsfunktionen wie der Antioxidantien-Index und die erweiterte Herz-Kreislauf-Überwachung bieten umfassende Einblicke. Mit 64 GB Speicher haben Sie genug Platz für Apps und Daten. Eine Notfall-Sirene sorgt für zusätzliche Sicherheit. Ein Nachteil: Der volle Funktionsumfang erfordert ein Samsung-Smartphone.
Smartwatches bieten heute einen umfassenden Funktionsumfang in Bereichen wie Fitness, Gesundheits-Tracking, Navigation und vielem mehr. Je nach Modell sammeln die Uhren in Bereichen wie Fitness und Gesundheit Daten, analysieren diese und geben darauf basierend Tipps. In anderen Bereichen wie Navigation oder Kommunikation übernehmen sie immer mehr Aufgaben eines Smartphones. Hier finden Sie einen Überblick über Kategorien und eine Auswahl einzelner Funktionen.
Das Display einer Smartwatch steuert alle Funktionen und zeigt Informationen an. Es beeinflusst die Benutzerfreundlichkeit und die Darstellungsqualität. Qualität, Größe und Displaytyp wirken sich dabei stark auf den Preis aus. In diesem Kapitel erfahren Sie, worauf Sie bei einem Smartwatch-Display achten sollten.
OLED oder AMOLED sind bei Smartwatches aktuell der Standard. LCD-Displays finden Sie eher bei günstigen Modellen.
Die Größe ist in Zoll angegeben und bezieht sich auf die Diagonale. Größere Displays zeigen mehr Inhalte und lassen sich einfacher bedienen. Dafür wirken sie an schmalen Handgelenken teils klobig. Zur Einordnung: Die Apple Watch Ultra 3 zählt mit 49 mm Displaydiagonale zu den größten der beliebtesten Smartwatches. Viele beliebte Uhren von Samsung, Google und Huawei gibt es dagegen auch in kompakten 40- oder 41-mm-Ausführungen.
Die Auflösung des Displays wirkt sich auf die Ablesbarkeit und Darstellungs-Qualität aus. Dabei ist der Pixeldichte-Wert (ppi) die aussagekräftigste Angabe. Ab 300 ppi gilt das Display als sehr scharf, hier sind Unterschiede kaum erkennbar. Bei den aktuell beliebtesten Smartwatches liegt der Wert oft zwischen 320 und 330 ppi.
Neben dem ppi-Wert wird meist die Gesamtauflösung (z.B. 480 x 480 Pixel) angegeben, dieser Wert ist aber weniger relevant für die gefühlte Schärfe. Bei kleineren Geräten sind für scharfe Bilder weniger Pixel notwendig.
Die Helligkeit ist bei Smartwatches besonders wichtig, da Sie oft im Freien abgelesen werden. Rund 600-800 Nits sind für die meisten Situationen ausreichend, darunter kann es bei hoher Umgebungshelligkeit problematisch werden. Standard bei guten Smartwatches sind mindestens 1.000 Nits. Bei Premium-Uhren finden Sie auch oft Werte über 2.000 oder sogar 3.000. Eine Antireflexionsschicht haben die meisten Smartwatches, sie verbessert die Lesbarkeit enorm.
LTPO passt die Bildwiederholrate variabel an, vor allem durch Reduzieren bei statischen Anzeigen. Dabei wird Energie gespart und die Akkulaufzeit deutlich erhöht, ohne dass flüssig darzustellende Inhalte leiden.
Das Always-on-Display zeigt unter anderem Uhrzeit, Benachrichtigungen und das Datum dauerhaft an. Das Display arbeitet dabei mit reduziertem Energieverbrauch.
Das Glas schützt das Display vor Kratzern und Brüchen. Moderne Smartwatches nutzen verschiedene Spezialgläser:
Das Gehäusematerial bestimmt Stabilität und Tragekomfort, wirkt sich aber auch auf den Look aus. Am beliebtesten sind Aluminium, Edelstahl oder Kunststoff.
Leichte Smartwatches wiegen oft zwischen 20 und 40 Gramm und sind ideal für den Alltag oder sportliche Aktivitäten. Schwerere Uhren, meist aus Metall oder mit größeren Akkus, erreichen 50 bis 70 Gramm. Bei längerem Tragen können solche Modelle als störend empfunden werden.
Die Angaben zur Wasserfestigkeit geben an, wie gut die Uhr vor Wasser geschützt ist.
Eine beliebte Angabe bei günstigen Modellen. Diese Uhren halten Schweiß oder leichtem Regen stand, sind aber nicht für Duschen oder Schwimmen geeignet.
Informiert darüber, wie staub- und wasserdicht das Gehäuse ist. IP68 ist bei Smartwatches eine beliebte Angabe und sollte Ihre Mindestanforderung sein: Die Ziffer 6 steht für vollständige Staubdichte, die 8 bedeutet, dass sich die Uhr eine kurze Zeit lang untertauchen lässt. Geeignet für Händewaschen und gelegentliches Eintauchen, jedoch nicht für längeres Schwimmen oder Duschen mit heißem Wasser.
Angabe zur Wasserdichtigkeit anhand des Drucks, dem die Uhr standhält. 1 ATM entspricht in etwa 1 bar und einem Druck wie in 10 m Wassertiefe. Das bedeutet aber nicht, dass Sie damit auch 10 m tief tauchen können.
Für den Einsatz beim Tauchen müssen Uhren strenge Anforderungen erfüllen. Als echte Taucheruhren gelten Modelle, die nach der internationalen Norm ISO 6425 oder der deutschen DIN 8306 zertifiziert sind. Diese Standards garantieren Wasserdichtigkeit bis mindestens 20 ATM (200 m), Stoßfestigkeit, Salzwasserbeständigkeit und eine gute Ablesbarkeit unter Wasser. Für professionelles Tauchen sind Uhren mit einer Wasserdichtigkeit von 30 ATM (300 m) oder mehr empfehlenswert. Manche dieser Uhren haben Ausstattung wie eine einseitig drehbare Lünette zur sicheren Tauchzeitmessung.
Auch die Art des Wassers ist wichtig dafür, ob die Smartwatch damit zurechtkommt. Salzwasser, Seifenlauge oder heißes Duschwasser können beispielsweise Dichtungen beeinträchtigen.
Beim Armband wählen Sie oft aus mehreren Farben. Tragekomfort und weitere Eigenschaften hängen vom Material ab. Bei vielen Smartwatches lässt sich das Armband wechseln. So können Sie die Uhr an verschiedene Anlässe oder Outfits anpassen.
Die Akkulaufzeiten variieren bei Smartwatches deutlich. Viele Modelle halten bei normaler Nutzung einige Tage durch. Die Kapazität wird in Milliamperestunden (mAh) angegeben, der Wert beschreibt aber nicht die tatsächliche Laufzeit. Diese wird von Faktoren wie Hardware (z.B. Prozessoren) oder dem Nutzungsverhalten beeinflusst.
Weitere Faktoren:
Sie können Ihre Uhr auf verschiedene Arten mit Ihrem Smartphone oder anderen Geräten koppeln.
Mit eigener SIM-Karte (LTE/4G):
Verbindung mit dem Smartphone:
Die eSIM bezeichnet einen im Gerät eingebauten Chip. Er bringt die gleichen Funktionen wie eine physische SIM-Karte mit, muss aber nur per Software aktiviert werden. Über QR-Codes oder Apps beschaffen Sie sich dabei den Tarif als Profil der eSIM.
Das Betriebssystem beeinflusst die Kompatibilität mit Ihrem Smartphone und die Benutzererfahrung. Die gängigsten Betriebssysteme sind Wear OS und watchOS, es gibt aber auch einige Alternativen:
Einige Hersteller nutzen eigene Betriebssysteme, speziell auf ihre Geräte und Zielgruppen abgestimmt. Diese Systeme bieten oft einzigartige Funktionen, haben aber auch Einschränkungen (beispielsweise bei der App-Auswahl):
Zusammenfassend sind Hersteller-spezifische Systeme sinnvoll, falls Sie einen Fokus auf spezielle Funktionen wie Sport-Tracking wollen. Bei App-Auswahl und allgemeiner Flexibilität bieten Wear OS oder watchOS die größten Vorteile.
Der Speicher einer Smartwatch ist weniger wichtig als bei Smartphones, die Kapazitäten dementsprechend niedriger. Die meisten Smartwatches bieten heute zwischen 8 und 64 GB Platz. Sie sollten sich vor dem Kauf überlegen, wofür Sie die Uhr nutzen wollen:

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